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Ferienhaus-Vermietung: Kosten, mit denen Sie rechnen müssen

Lohnen sich Ferienimmobilien als Kapitalanlagen trotz der Kosten, die bei der Vermietung anfallen? Ja, das tun sie. Wenn Sie sich beim Erwerb gründlich informieren und Ihr Ferienhaus mit Liebe ausstatten und bewerben, dann wird eine Ferienimmobilie für Sie stetige Einnahmen erzeugen. Leider ist das allerdings nicht so mühelos, wie es gern vermutet wird: Wie alles Gute benötigt auch eine gute Rendite etwas Aufwand und bedeutet auch einige Kosten. Welche das sind und wie Sie als Eigentümer diese eventuell mindern können, haben wir Ihnen hier aufgelistet.


Ferienhaus-Vermietung: Welche Kosten auf Sie zukommen

Die Kosten, die mit einer Vermietung Ihres Ferienhauses einhergehen, sind aufzuteilen in einmalig anfallende Kosten und wiederkehrende und laufende Kosten. Auch wenn die Liste nun sehr ausführlich erscheinen mag: Lassen Sie sich nicht entmutigen! Wir möchten Ihnen hier ein möglichst vollständiges Bild zeichnen, damit Sie auch gut vorbereitet sind und es Ihren Gästen auch an nichts fehlt.

Einmalige Kosten bei der Vermietung Ihres Ferienhauses

Sofern wir hier einmal die Kosten ausklammern, die beim Kauf einer Ferienimmobilie entstehen (wie der Kaufpreis sowie Notar- und Grundbuchkosten), bleiben noch folgende Posten:

  • Ausstattung des Ferienhauses: Natürlich benötigt Ihr Feriendomizil ein Mobiliar, eine Küche und Elektrogeräte wie z.B. eine Waschmaschine. Das sind nicht unerhebliche Ausgaben – wenn Sie hier aber direkt auf Qualität achten, müssen Sie weniger in Wartung und Ersatz investieren. Auch ihre zukünftigen Mieter werden sich mit hochwertigem Mobiliar direkt wohler fühlen.
  • Küchenutensilien und Kleingegenstände: Die Küchenschränke sollten nicht nur vorhanden, sondern möglichst auch gefüllt sein! Die Feriengäste möchten wahrscheinlich nicht ihr eigenes Geschirr mitbringen. Je nach Service-Level sollten auch Bettwäsche, Bettbezüge und Handtücher vorhanden sein.
  • Fotos: Diese werden benötigt, um Ihr Ferienhaus auch gut zu inszenieren. Eine gute Bildqualität wirkt dabei professionell und lässt sowohl Ihre Ferienimmobilie als auch Sie als Vermieter gut dastehen! Wenn Sie auf einen Fotografen verzichten, achten Sie bei der eigenen Fotografie auf eine gute, möglichst natürliche Ausleuchtung der Räume sowie eine gute Bildqualität.

Regelmäßige und laufende Kosten, die bei der Vermietung Ihres Ferienhauses anfallen

Zuallererst fallen hier natürlich die Kosten für die Finanzierung der Ferienimmobilie an. Dabei kommt es aber darauf an, ob Sie Eigenkapital zum Kauf eingesetzt haben oder nicht und zu welcher Verzinsung Sie gegebenenfalls ein Darlehen aufgenommen haben. Wir klammern hier die Tilgung eines Kredits und die Zinsen aus und möchten uns rein auf die Vermietungs-Kosten konzentrieren:

  • Nebenkosten: Natürlich verbrauchen Urlaubsgäste Strom, Wasser und Heizenergie, die entrichtet werden müssen.
  • Versicherungen: Sie sollten Ihre Ferienunterkunft natürlich umfassend versichern! Bei einer Ferienwohnung an der Nordseeküste empfiehlt es sich beispielsweise, nicht nur gegen Feuer-, Wasser- und Einbruchsschäden, sondern auch Sturmschäden zu versichern.
  • Internet und TV: Ein Internetzugang, Fernsehen und ein Streamingdienst gehören mittlerweile zur Grundausstattung eines Ferienhauses. Auch dafür fallen monatliche Kosten an.
  • Reinigung: Die Ferienunterkunft muss nach jedem Gast gereinigt werden – gab es beispielsweise in der Nebensaison einen Leerstand, so sollte sie auch vor dem ersten Besucher noch einmal gesäubert werden.
  • Verwaltungskosten: Sofern Sie den Belegungs- und Buchungsprozess nicht selbst übernehmen, sondern dies zum Beispiel in die Hände einer Agentur geben, so sollten Sie mit rund 16-20 Prozent der Mieteinnahmen für die Verwalter rechnen. Sofern Sie selbst die Verwaltung übernehmen, kostet es Sie Zeit.
  • Provisionen für Urlaubs- und Vergleichsportale: Haben Sie dort Ihr Ferienhaus inseriert, nehmen auch diese Portale einen Anteil der Mietkosten. Dieser liegen in einer Höhe von rund 15 Prozent. Airbnb ist dabei mit 20 Prozent Provision am oberen Ende. Teilweise wird das auf Gast umgeschlagen, in Form von Buchungsgebühren, daher fällt beispielsweise bei WIMDU nur eine Provision von 3 Prozent an.
  • Rundfunkbeitrag: Ein oft vergessener Posten, leider müssen auch diese Gebühren von Ihnen entrichtet werden.
  • Instandhaltungskosten: Das Ferienhaus muss natürlich tipptopp instandgehalten werden, damit sich die Feriengäste wohlfühlen und möglichst erneut bei Ihnen mieten. Bei Nutzung der Immobilie kommen Sie aber um Gebrauchsspuren nicht herum. Beschädigte Gegenstände oder Geräte müssen ersetzt werden, eventuell muss einmal renoviert werden. Aus Erfahrungswerten belaufen sich die Instandhaltungskosten auf rund 10 bis 15 Euro pro Quadratmeter im Jahr. Gibt es einen Garten oder einen Pool sollte sich darum ebenso eine fachkundige Person kümmern.
  • Verwendungsgüter: Es sollte natürlich alles vorhanden sein, was die Gäste zum Leben brauchen – so beispielsweise Putzmittel oder, sofern Sie einen Kamin haben, Holz oder andere Heizmittel.
  • Werbemittel: Um Ihr Ferienhaus zu bewerben, müssen Sie auch etwas Geld in die Hand nehmen. Werben Sie mit Druckmitteln, so benötigen Sie ein professionell anmutendes Design und der Druck muss gezahlt werden. Ein Internetauftritt muss ebenfalls erstellt und gepflegt werden, Werbung in sozialen Netzwerken oder Suchmaschinen muss ebenso bezahlt werden wie reguläre Werbung auch.

Wie wir bereits erwähnt haben, mag diese Liste zunächst beängstigend lang aussehen. Doch je nachdem, wie Sie Ihr Feriendomizil vermieten, sind die Kosten anders aufgestellt: Wer eine Agentur mit der Vermietung beauftragt, zahlt dafür zwar eine Provision, allerdings müssen dann keine Werbekosten aufgebracht werden. Daher liegt es an Ihnen, sich zu überlegen, wie die Vermietung im Idealfall aussehen soll. Möchten Sie möglichst eine genaue Kontrolle über die einzelnen Kostenpunkte haben? Dann ist eine Eigenverwaltung eher für Sie geeignet. Wer sich tiefenentspannt zurücklehnen möchte, kann die Verwaltung in die Hände einer Agentur geben.

 

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Bei der Ferienhaus-Vermietung Kosten senken

Einige der Kosten lassen sich (zu Recht) an die Mieter weitergeben. So beispielsweise Nebenkosten oder einige der Verbrauchsgüter wie Heizmittel. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder, sie berechnen den Verbrauch pro Mieter oder aber eine Pauschale. Bei einer Pauschale haben Sie zwar den Nachteil, dass Sie bei einem Mehrverbrauch zahlen müssen – allerdings sparen Sie sich eine ganze Lawine an Rechnungs- und Verwaltungsarbeit. Die Gäste müssen sich nicht mit den Zählerständen herumschlagen und Sie sparen sich den Aufwand, pro Mieter den Verbrauch und den dazugehörigen Preis zu berechnen und diese Rechnung auszustellen.

Insofern könnten Sie schlicht die Nebenkosten eines Jahres durch die Anzahl der vermieteten Tage teilen. Das Ergebnis schlagen Sie dann als Nebenkostenpauschale auf den Übernachtungspreis.

Die Kosten für Werbung können Sie senken, indem Sie sich genau überlegen, welche Werbung Ihnen wirklich mehr Gäste beschert. Einige Ratgeber empfehlen Flyer in den Touristeninformationen. Wenn Urlauber diese Flyer allerdings dort sehen, sind sie bereits vor Ort – und möchten die Zeit genießen, nicht den Stress der nächsten Urlaubsplanung. Werbung in sozialen Netzwerken klingt zwar sehr nützlich – wer sich damit allerdings nicht sehr gut auskennt, riskiert, dass die Anzeigen nicht gesehen werden und setzt Geld und Zeit in den Sand.

Wenn Sie Ihr Feriendomizil über Urlaubs- und Vergleichsportale vermieten, benötigen Sie ein scharfes Auge: Behalten Sie im Blick, wie oft tatsächlich über welches Portal gemietet wird. Wird ein Portal nicht mehr gut besucht oder die Besucher interessieren sich nicht unbedingt für Ihr Ferienhaus (wenn es beispielsweise nicht zur Zielgruppe des Portals passt), brauchen Sie sich nicht die Mühe machen, das Inserat zu aktualisieren und zu pflegen und die Mieteinnahmen mit den Provisionen zu mindern.

Ein Beispiel: Inserieren Sie in einem Portal für Ferienwohnungen als Unterkünfte für Monteure außerhalb der Hauptsaison, vermieten aber selbst eine Immobilie aus dem Luxussegment mit einem hohen Mietpreis, werden sich hier keine Vorteile für Sie ergeben. Diesen Aufwand damit Verlust können Sie sich in diesem Fall getrost sparen!

Übrigens: Wer sowohl über eine Agentur als auch selbst über Portale vermietet, riskiert Doppelbelegungen! Das erzeugt nicht nur unnötige Kosten, sondern auch Probleme und im schlimmsten Fall Schadensersatzforderungen!
Am billigsten könnte es sein, wenn Sie jegliche Aufgabe selbst in die Hand nehmen – doch auch Ihre Zeit ist nicht wertlos. Die niedrigsten Kosten erzielen Sie also mit einem gut durchdachten Vermietungskonzept.

Einige Kosten der Ferienhaus-Vermietung, beispielsweise die sogenannten Werbungskosten, können Sie auch von der Steuer absetzen. Für die steuerliche Behandlung bei der Vermietung von Ferienimmobilien haben wir für Sie einen eigenen Ratgeber gezaubert, in welchem Sie genaueres dazu nachlesen können. 

Mit einem HELMA Ferienhaus bei der Vermietung Kosten sparen

Bei HELMA bekommen Sie eine Ferienimmobilie, die ganz frisch nach Ihren Vorstellungen für Sie errichtet wurde. Da wir für Sie bauen und Sie keine bereits gebaute Immobilie kaufen, bedeutet das für Sie: Nicht nur entfällt beim Erwerb eine Maklerprovision, sondern dank Neubau wird es für die absehbare Zeit keinen Renovierungsbedarf geben. Auch die Instandhaltungskosten sind zunächst gering.

Dazu kommt, dass im Festpreis der HELMA Ferienimmobilien nicht nur alle Malerarbeiten bereits enthalten sind, sondern auch die Heizung und Elektrogeräte wie die Waschmaschine und die Küche – die Ferienimmobilie ist direkt bereit für die Möblierung! Für einen Aufpreis müssen Sie sich auch keinerlei Gedanken um die Ausstattung machen und erhalten eine volle Möblierung dazu, sodass nur noch die Schlüsselübergabe zu organisieren ist.

Zuletzt haben wir unsere Partnerunternehmen – wie beispielsweise in jedem Resort eine Vermietungsagentur, die Ihnen die Mühe und den Aufwand der einzelnen Vermietung einer Ferienwohnung abnehmen kann. Gute Einkünfte aus der Vermietung sind gewiss!
Kontaktieren Sie uns gern und wir beraten Sie zu den verfügbaren Objekten in bester Lage! Schauen Sie sich doch gern unsere aktuellen Projekte wie das NordseeResort Burhave oder den Ferienpark Sorpesee im Sauerland an und lassen Sie sich von uns beraten, welche Investition für Ihre Ziele die beste ist.

 

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